Achtung Anlagebetrug

Im Finanzbereich gibt es leider nicht nur seriöse Angebote, sodass Sie sich als Anleger stets genau mit dem Angebot auseinandersetzen sollten, welches Sie wahrnehmen möchten. Anlagebetrug ist hierzulande selbstverständlich eine Straftat, allerdings muss zwischen einem vorsätzlichen Betrug und einer Falschberatung durch den Bank- oder Anlageberater unterschieden werden. Der Anlagebetrug wird so definiert, dass ein Anbieter einer Geldanlage den Kunden gezielt und vollkommen bewusst wichtige Details bezüglich einer Anlage verschweigt, was vorrangig das Nicht-Erwähnen von Risiken beinhaltet. Ein Beispiel wäre, dass der Anlageberater dem Kunden angeblich sichere Aktien zum Kauf empfiehlt, obwohl er weiß, dass die betreffende Aktiengesellschaft sich in der Insolvenz befindet.
Esel Betrug

Wie Sie sich vor dem Anlagebetrug schützen können

Bei weitem nicht jeder Anlagebetrug ist leicht zu entdecken, weshalb von Ihnen als Anleger stets erhöhte Aufmerksamkeit gefragt ist, damit Sie nicht in die „Falle tappen“. Es gibt jedoch einige Ratschläge, unter deren Beachtung Sie das Risiko erheblich senken können, dass Sie selbst Opfer eines solchen Betruges werden. Sie sollten beispielsweise nie eine Anlage tätigen, deren Funktionsweise oder Konditionen Sie nicht verstehen. Fragen Sie gezielt nach Gebühren und Risiken. Hellhörig sollten Sie vor allem dann werden, wenn angeblich „totsichere“ Anlagen eine unverhältnismäßig hohe Rendite versprechen. Denn eine Geldanlage ohne Risiken und zugleich mit einer Rendite von zehn Prozent gibt es schlichtweg nicht. Informieren Sie sich auch über den Anbieter, zum Beispiel in Foren im Internet.

Methoden beim Anlagebetrug