Kapitalanlagegesetzbuch: Neue Spielregeln für offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds sind von ihrem Charakter her eher langfristige und vor allem sichere Anlagen. Dennoch konnte man sie bisher, wie viele andere Fonds auch, handelstäglich an die Investmentfondsgesellschaft zurück geben. Dies war kein großes Problem, bis es vor gut fünf Jahren zur Finanzkrise kam. In dieser Zeit kam es zu regelrechten Panik Verkäufen bei den Anlegern, woraufhin viele Immobilienfonds eingefroren, oder gar ganz aufgelöst werden mussten. Viele Investoren verloren damals ihr Vermögen. Dies sollte auf keinen Fall wieder geschehen und so hat man bereits Anfang des Jahres verschärfte Regelungen eingeführt. Jeder Anleger konnte aufgrund der Regeln zum Beispiel nur über einen Freibetrag von 30.000 Euro je Kalenderhalbjahr verfügen und für Neuanlagen gab es bereits Kündigungsfristen.

Diese Regelungen wurden mit der Schaffung des Kapitalanlagegesetzbuches jetzt noch weiter verschärft. Ab dem 22. Juli 2013 unterliegen alle Neuanlagen einer gesetzlichen Haltefrist von 24 Monaten. Wer an sein angelegtes Geld heran möchte, muss eine 12monatige Kündigungsfrist berücksichtigen, ehe er sein Geld bekommt. Wenn man nun als Kleinanleger glaubt dies beträfe nur größere Anlagesummen, der irrt. Selbst der kleine monatliche Sparbeitrag, oder die Wiederanlage von Dividenden ist von der Kündigungs- und vor allem von der Sperrfrist betroffen. Es ist also wichtig seine Fondssparpläne zu prüfen und gegebenenfalls andere Fonds oder Anlagen monatlich zu besparen.

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Immobilienfonds sollen gestärkt werden

Bereits die erste Welle der verschärften Regelung war ein Erfolg. Denn mit den 30.000 Euro je Kalenderhalbjahr konnten die Anleger nicht so einfach viel Geld aus den Fonds ziehen und diese so in deren Handlung einschränken. Der mittel- bis langfristige Anlagecharakter wurde so gestärkt. Mit der zweiten Welle der Umsetzung bringt man nun ganz klar zum Ausdruck, dass ein offener Immobilienfonds keine kurzfristige Anlage ist. Das bisherige Hauptargument für ein Investment in den Immobilienfonds, nämlich sein Geld sich zu parken und es jeder Zeit verfügen zu können, entfällt also völlig.

Für viele Experten ist fraglich, warum die Anleger auf diese Verschärfung nicht reagieren. Anscheinend scheinen sie es als nicht allzu schlimm zu empfinden, dass ihr Geld nun für längere Zeit fest liegt und nicht verfügt werden kann. Andere denken, dass den Anlegern eigentlich gar nicht bewusst ist was mit ihrem Geld passiert, obwohl die Banken und Sparkassen in den Beratungen immer wieder auf den Umstand der gesetzlichen Regelung hinweisen. Es bleibt also abzuwarten wie Kunden reagieren wenn sie ihr Geld kurzfristig benötigen, es aber nicht können.

Spannende Woche an der Börse

In der kommenden Woche werden Händler und Anleger ganz genau auf die Unternehmenszahlen schauen. Es läuft die Berichtssaison in Europa und den USA an. Die Unternehmen müssen nun ganz genau aufzeigen wie sie mit dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld in den vergangenen Monaten umgegangen sind. Es könnte sehr gut sein, dass sich die positive Kursentwicklung in den kommenden Wochen fortsetzt. Entscheidende Faktoren für diese Tendenz könnten besser Konjunkturdaten und kaum vorhandene Risiken am Zinsmarkt sein.

„Scheint die Sonne, steigen die Kurse“

Diese etwas allgemeine Weisheit könnte sich in der kommenden Woche fortsetzen. Allein in der letzten Woche hat der Dax um knapp einen Prozent zugelegt. Der EuroStoxx50 hat eine ähnlich positive Entwicklung genommen und bei 2712 Punkten am Freitag geschlossen, der Dax im übrigen bei 8315 Punkten. Experten sind der Meinung, dass die Äußerungen vom US Notenbankchef Ben Bernanke eine gewisse Beruhigung in den Markt gebracht haben. Hier zeigt sich also wieder, wie stark der Markt auf die US-Geldpolitik reagiert.

Als Mitte Juni Bernanke verkündete die milliardenschweren Anleihekäufe zurückführen zu wollen, wurde dies anders interpretiert und die Kurse gingen erdrutschartig in den Keller. Die Klarstellung von Bernanke in der vergangenen Woche hat diesen Negativtrend gestoppt und für eine Beruhigung der Märkte gesorgt.

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Dax Werte besonders interessant

Hierzulande läuft die Bilanzsaison erst allmählich an. In der kommenden Woche werden mit BASF, Daimler und der Deutschen Börse aber drei ganz interessante Werte über ihre Geschäfte im zweiten Quartal berichten. Der Autobauer Daimler hatte bereits im Vorwege die wichtigsten Kennzahlen bekannt gegeben, hier erwartet man nur noch weitere Details am kommenden Mittwoch. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag von BASF wird es da schon etwas spannender. Fraglich ist wie der Chemiekonzern in dem derzeit schwierigem Umfeld umgegangen ist. Der Branchenverband gab bislang nur einen sehr zurückhaltenden Ausblick.

Es wird erwartet, dass kein Dax Unternehmen seine bisherigen Gewinnsteigerungen erhöhen wird. Der ifo-Geschäftsklimaindex, der erst in der kommenden Woche veröffentlicht wird, sollte ebenfalls schwächer ausfallen als erwartet. Anzeichen hierfür ist die fragile Erholung der Euro Peripherieländer und die stockende Konjunktur in China.

Ein Blick über Europa hinaus

Indien gilt immer wieder als sehr wichtiges Land und Volkswirte werfen daher immer einen interessierten Blick auf das Land. Sie erwarten aber diesmal kein großes Wachstum, sondern gehen eher davon aus dass Indien, ebenso wie China, sein angepeiltes Wachtumsziel nicht erreichen wird.

Größter Hoffnungsträger für international agierende Unternehmen dürfte nach Meinung von Experten der US Markt sein. Er konnte sich in den vergangenen Wochen schrittweise erholen, was nicht zuletzt an den immer besser werdenden Zahlen des Arbeitsmarktes liegt. Ob die Experten recht haben, wird sich aber erst in den kommenden Wochen zeigen. Dann wird sich auch zeigen ob die größte Volkswirtschaft der Welt sich wirklich nachhaltig erholt.

Ben Bernanke hält lang ersehnte Rede

Lange haben Finanzexperten auf den heutigen Tag gewartet. Der Chef der US Notenbank, Ben Bernanke, sprach heute vor den Parlamentariern in Washington. Man erhoffte sich klare Aussagen zur zukünftigen Ausrichtung der Notenbank und so auch eine Tendenz für zukünftige Anlagen. Doch die Experten wurden enttäuscht, denn Bernanke machte keine klaren Aussagen.

Ben Bernanke hat dennoch eine relativ genaue Vorstellung wie es in Zukunft weitergehen soll und äußerte diese natürlich auch vor dem Parlament. So kann er sich gut vorstellen das momentane Anleihen Kaufprogramm noch in diesem Jahr schrittweise zurück zu fahren und dann spätestens Mitte 2014 ganz einzustellen. Wie schnell diese Schritte allerdings vollzogen werden, hängt stark von der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden Monaten ab. An dieser Stelle verkündigte er klar und deutlich die offizielle Aussage: „Es gibt auf keinen Fall einen vorab feststehenden Kurs.“

Auch wenn Bernanke keine klare Aussage treffen wollte, kann man aufgrund der Aussage recht gut absehen, wie lange die Federal Reserve damit noch warten wir. Sollte sich die Konjunktur besser entwickeln als erwartet, wird sie das momentane Programm schneller zurück fahren. Wenn sich der Arbeitsmarkt aber nicht so gut entwickeln, wird man die Notenpresse noch länger auf hohen Touren laufen lassen. Klar ist, das Komitee der Fed kann alle Instrumente einsetzen um die Vollbeschäftigung bei gleichzeitiger Preisstabilität zu fördern. Eines dieser Instrumente kann auch die Erhöhung des Umfangs der Anleihekäufe für eine bestimmte Zeit sein.

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Wall Street reagiert nur mit leichtem Plus

Ben Bernankes Äußerungen sorgten an der New Yorker Wall Street nur für ein leichtes Plus. Auch an den europäischen Finanzplätzen sorgten die Äußerungen für einen steigenden Kurs und so schloss auch der Dax mit einem leichten Kursgewinn von 0,7 Prozent.

An den Devisenmärkten gab der Dollar gegenüber dem Euro und anderen wichtigen Währungen leicht nach

Zu tief scheint noch die Verunsicherung zu sein, aufgrund der letzten Äußerungen von Bernanke vor wenigen Wochen. Da äußerte er noch, dass das Anleihen Kaufprogramm noch im Herbst zurückgefahren und Mitte 2014 ganz eingestampft wird. Wenige Tage später sagte er aber, dass die US Wirtschaft noch lange Zeit auf eine lockere Geldpolitik angewiesen sei. Die Finanzmärkte quittierten dies mit großer Verunsicherung, die zu starken Schwankungen führte.

Der Helaba Analyst Ulrich Wortberg sagte gegenüber der FAZ: „Bei den Anlegern scheint sich der Eindruck zu verfestigen, dass es noch eine Weile dauert, bis das Anleihen-Ankaufprogramm zurückgefahren wird.“ Offenbar ist Notenbankchef noch nicht davon überzeugt, dass sich die amerikanische Wirtschaft nachhaltig erholt.

BRIC Staaten: Ist der Boom beendet?

Im Jahr 2001 begann der Boom der BRIC Staaten, zumindest taucht in dem Jahr erstmals das Kürzel BRIC auf. Es steht für die vier Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China. Der damalige Chefvolkswirt von Goldman Sachs, Jim O´Neill, wies schon damals darauf hin, dass genau diese Länder aufstrebende Volkswirtschaften werden und später eine bedeutende Rolle in der Weltwirtschaft spielen werden. Damals prognostizierte er bereits, dass China die USA als größte Volkswirtschaft sogar überholen würde. Da er diese These kurz nach dem 11. September aufstellte, sorgte er so für einigen Gesprächsstoff.

In den vergangenen Jahren zeigte sich aber, dass O´Neill durchaus Recht hatte. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der BRIC Staaten wuchs von 2,8 auf 14,5 Billionen Dollar, innerhalb von gut zehn Jahren. Damit haben sie gemeinsam fast das BIP der USA erreicht, welches bei 15,7 Billionen Dollar liegt. Und noch eine gute Zahl kann man im Bericht des IWF lesen, so haben die BRIC Staaten im vergangenen Jahr rund 62 Prozent zum weltweiten Wirtschaftswachstum beigetragen, noch vor zehn Jahren waren es gerade mal elf Prozent.

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Dramatische Verluste sein Jahresbeginn

In den vergangenen Wochen sind die Kapitalmärkte der vier Länder gewaltig unter Druck geraten. Dabei machten die Anleger keinen Unterschied ob es sich um Aktien, Anleihen oder Währungen handelte. Allein der Aktienindex MSCI BRIC verlor in diesem Jahr schon rund 14 Prozent, wo hingegen der Dow Jones ein Kurzplus von 17 Prozent zu verzeichnen hatte. Wie sehr das Vertrauen der Anleger gelitten hat, verdeutlicht folgende Zahl: Seit Jahresbeginn wurden 14 Milliarden Dollar aus Publikumsfonds abgezogen worden, die rein in die Aktienmärkte der vier Schwellenländer investieren. Die Investoren waren in den vergangenen Jahren nur Gewinne gewohnt, müssen sich nun aber auf einen andere Situation einstellen.

zum Chart des MSCI BRIC

Woran es liegt, dass die Anleger reihenweise ihre Investments aus den BRIC Staaten abziehen ist fraglich. An der wirtschaftlichen Lage der Länder kann es zumindest kaum liegen. China wird die Wirtschaftsmacht der Zukunft sein und auch Russland, Indien und Brasilien haben noch lange nicht ihr Maximum erreicht. Brisant ist natürlich, dass der Rückstand auf die entwickelten Industriestaaten noch gewaltig ist.
Experten vermuten aber eher eine allgemeine Trendwende, denn jede Zeit hatte bisher seine ganz eigenen Themen. Nachdem in den 1970er Jahren alle in Gold, in den 1980ern alle in Japan und alle in den 1990er Jahren in Technologiewerte, waren es in den vergangenen zehn Jahren die Schwellenländer.

Die Chance für die alten Industriestaaten

Erstmals nach gut sieben Jahren können sich die alten Industriestaaten wieder ein wenig freuen. Durch das größere Vertrauen genießen sie wieder eine gestiegene Nachfrage bei den Managern. Dies könnte das lang ersehnte Comeback der Industriestaaten sein. Vor allem die USA konnten bereits von dem vorhandenen Vertrauen der Manager profitieren, was durch eine Umfrage bei US-Managern verdeutlicht wurde.

Nach Ausbruch der Finanzkrise fand ein tiefgreifender struktureller Wandel in den etablierten Märkten statt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und bieten die etablierte Märkte doch einige Vorteile gegenüber den Emerging Markets.

Turbulente Zeiten bei der Commerzbank

Die Commerzbank befindet sich derzeit in ganz schwierigem Fahrwasser. Vor gut sechs Jahren wurde Martin Blessing als großer Retter nach der Bankenkrise ins Institut geholt. Nun steht er vor einem großen Trümmerhaufen, denn die Commerzbank droht massiv abzurutschen. Seit einiger Zeit ranken sich schon Zerschlagungsgerüchte um das Institut und lassen auch mit der Zeit nicht nach. Zuletzt hat das Unternehmen in den letzten vier Wochen gut ein Viertel seines Wertes verloren. Dies führte auch zu einem massiven Kursrutsch bei der Aktie des Unternehmens. Zuletzt konnte man eine Aktie schon für 5,95 Euro haben. Wenn man den Kursverlauf des gesamten Jahres analysiert, kommt man gar auf einen Kursverlust von 45 Prozent. Sollte die Aktie noch weiter abrutschen, könnte gar der Ausschluss aus dem DAX drohen.

Derzeit ist die Commerzbank weiter von den selbst gesteckten Zielen entfernt, als je zuvor. Lange hatte man den Anspruch die Deutsche Bank anzugreifen und ihr Konkurrenz zu machen. Doch seit dieses Ziel vor gut vier Jahren bekannt wurde, hat sich die Bilanzsumme fast halbiert. Nach der Übernahme der Dresdner Bank im Jahr 2009 hatte das Unternehmen eine Bilanzsumme von 1.100 Milliarden Euro, heute sind es nur noch rund 650 Milliarden Euro.

Eine Ende dieses Negativtrends ist derzeit nicht erkennbar und so wird in Frankfurt kräftig spekuliert wie es weiter gehen könnte. Eine Option sei bestimmt ein personeller Neustart, allerdings stellt sich die viel wichtigere Frage, ob das Unternehmen überhaupt langfristig allein überleben kann. Das Handelsblatt will erfahren haben, dass eine entsprechende Entscheidung erst nach der Bundestagswahl thematisiert wird. Allein diese Tatsache deutet darauf hin, dass man die Commerzbank nutzen könnte um Säulen des deutschen Finanzsystems aufzubrechen. So sei es denkbar die Commerzbank mit einer Landesbank, oder einer Genossenschaftszentralbank zusammen zu legen.
Auch mögliche Käufer wurden bereits namentlich genannt, jedoch haben diese bereits zum Teil schon abgewunken, da sie kein Interesse an einer Übernahme, oder Fusion haben. Experten halten diese Spekulationen für verfrüht, zumal das Unternehmen durch die umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen unattraktiv für Investoren ist. Erst im vergangenen Monat verkündete das Frankfurter Geldhaus, dass man in den kommenden dreieinhalb Jahren etwa 5.200 Stellen streichen will, das jeder neunten Vollzeitstelle entspricht.

DAX steigt dank niedrigem Leitzins

Am gestrigen Donnerstag verkündete der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, den neuen Leitzins. Dabei gab es keine Überraschung für die wartenden Journalisten, denn der Leitzins bleibt weiterhin bei 0,5 Prozentpunkten. Allerdings gab es doch ein kleines Novum bei dieser Pressekonferenz. Draghi verkündete, dass der Zins in den kommenden Monaten auf diesem niedrigen Niveau bleiben wird und stellte sogar in Aussicht, dass der Leitzins noch weiter sinken könnte. Diese Ankündigung könnte man schon fast als kleine Revolution bezeichnen, denn bislang ließen sich die Zentralbanker nie in die Karten schauen, wie lange der Zins auf welchem Niveau bleibt. Man wollte sich bislang immer flexibel halten, was mit der gestrigen Ankündigung nun nicht mehr ohne weiteres möglich ist. Die Zentralbanker wollen hiermit wohl ein eindeutiges Zeichen setzen und hoffen so auf eine Belebung der Wirtschaft in der Eurozone.

Die deutsche Börse in Frankfurt konnte der Ankündigung der EZB etwas positives abgewinnen, denn der DAX unterbrach seine Talfahrt der letzten Wochen. Die Händler scheinen sehr zufrieden mit der lockeren Geldpolitik der EZB und sorgten für ein Plus von 2,11 Prozent auf 7.994 Punkten. Nachdem der DAX in den vergangenen Wochen nur durch dramatische Kursverluste auf sich aufmerksam machte, ist dies ein wichtiger Lichtblick. Dieser positive Trend scheint sich auch am letzten Handelstag fortzusetzen, denn im vorbörslichen Handel übersprang der DAX locker die 8.000er Marke.
Weiteren Auftrieb für den DAX kann es heute um 12:00 Uhr aus Berlin geben, denn dann werden die neuen Daten zur Entwicklung des Auftragseingangs im Einzelhandel veröffentlicht. Experten rechnen hier mit einem Plus von gut 1,2 Prozent zum Vorjahr. Dies wäre ebenfalls ein positives Zeichen für den DAX, denn noch im April waren die Einzelhandelsumsätze um 2,3 Prozent niedriger als im Jahr zuvor.
Mit Spannung wartet man auf dem Frankfurter Parkett auch auf die neuen Daten der US-Jobdaten. Es wird erwartet, dass die US-Regierung eine anhaltende Erholung verkünden wird. Wenn dies zutrifft, würde es der Notenbank Fed ermöglicht, die extrem lockere Geldpolitik wieder etwas zurück zu schrauben.