Jagd auf die 10.000er Marke

Der Dax ist auf der Jagd nach einer neuen Bestmarke. Nachdem die 9.900er geknackt ist, wendet sich der Dax nun der 10.000er Marke zu. Und die Chancen diese zu knacken stehen nicht schlecht, denn die niedrigen Zinsen treiben immer mehr Anleger auf den Aktienmarkt. Am Mittwoch schloss der Dax bei 9.939 Punkten ab, während er im Laufe des Tages bereits bei der Rekordmarke 9.957 Punkten war.

Link zum Dax

Für den heutigen Donnerstag wird allerdings ein ruhiger Tag erwartet, weil viele den freien Tag genießen. Dennoch richten sich die Blicke der Börsianer auf den heutigen Tag. Die Blicke richten sich aber auch schon auf die kommende Woche, denn am 5. Juni findet die nächste Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) statt. Hier wolle man Entschlossenheit zeigen und Maßnahmen ergreifen, um einer möglichen Deflation entgegen zu treten. Immer wieder kommt dabei eine noch lockerere Geldpolitik ins Gespräch, die allerdings auch den Euro belastet. Experten rechnen dennoch mit einer weiteren Zinssenkung.

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Ist unser Finanzsystem in Gefahr?

Die Anleger sind aufgrund der Entwicklung des Dax sehr zuversichtlich und erfreut, doch es gibt auch Stimmen, besonders aus Kreisender EZB, die vor einem erneuten Finanzcrash warnen. Dass der Dax nun bald die 10.000er Marke knacken könnte, lässt solche Spekulationen noch lauter werden. Auch von einer erneuten Spekulationsblase ist die Rede, denn die Anleger sind auf der Suche nach Rendite und finden diese in verzinslichen Produkten kaum noch.

Die Investoren pumpen momentan lieber ihr Geld in einen spekulativen Markt, als es den Banken zu einem niedrigen Zins, der oftmals noch nicht einmal die Inflationsrate ausgleicht, zu überlassen. Die anhaltenden Spekulationen, dass der Zins in der kommenden EZB Sitzung weiter gesenkt wird, lassen auch die letzten Anleger an einer verzinslichen Anlage zweifeln. Fachleute fürchten, dass dies den Markt überhitzen könnte und bald die Blase platzen könnte.

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Grundsätzlich droht keine Gefahr

Auch wenn Fachleute bereits wieder das Wort „Spekulationsblase“ in den Mund nehmen, sollte keine Gefahr für das Finanzsystem drohen. Grundsätzlich ist das Finanzsystem in einer guten Verfassung. Diese Einschätzung wurde bereits im letzten Finanzstabilitätsbericht ausgewiesen und zieht dort einen Vergleich zu den Krisenjahren. Besonders die großen Banken seinen besser aufgestellt und arbeiten auch weiterhin an der Stärkung ihrer Bilanzen. Die EZB kontrolliert den gesamten Sektor sehr genau und wird ab November auch die Bankenaufsicht in 18 Ländern übernehmen.

Einziger Kritikpunkt ist, dass viele Banken und Sparkassen noch immer nicht profitabel arbeiten. Auch befinden sich bei einigen Großbanken noch faule Kredite in den Bilanzen und rund die Hälfe der Großbanken im Euro-Raum hat im zweiten Halbjahr von 2013 Verluste geschrieben. Kritisch wird zudem die enge Verflechtung zwischen Banken und dem Staat gesehen.

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Online Sparen mit Santander

Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Sichere Anlage bei guter Rendite – ein Wunsch, den die Anleger nicht erst seit einigen Monaten verfolgen. Spätestens mit den Folgen der Krise und den unübersehbaren Schwankungen an den Finanzmärkten wurde das Bedürfnis nach einer guten Anlage noch größer. Ob man eine gute Anlage findet, hängt aber auch von den unterschiedlichen Angeboten der Kreditinstitute ab. Unter den Banken, die besonders interessante Angebote für Sparer haben, ist die Santander Consumer Bank ganz weit oben zu finden. Sie bietet gute Zinsen und ein flexibles Portfolio für die Anlagen.

Einfache Formen der Anlage mit der Santander Consumer Bank 

Unter den Anlagen, die als besonders sicher gelten, ist das Tagesgeld oder das Festgeld mit Sicherheit eine der besten Optionen. Dabei liegen sie erst seit einigen Jahren wieder im Trend. Vorher haben sich die Blicke der Anleger eher auf Fonds oder die allgemeinen Geschäfte an den Börsen gerichtet. Hier gab es hohe Versprechen für eine Rendite und somit haben viele Menschen ihr Geld investiert. Spätestens seit der Wirtschaftskrise im Bereich der Banken und Immobilien ist den Anlegern jedoch klar geworden, dass man in diesem Bereich die hohe Rendite mit einem geringen Maß an Sicherheit tauschen muss. Auch die Banken haben in diesem Bereich versagt. Allerdings fand ein Umdenken statt – wie man jetzt auch an den Angeboten der Santander Consumer Bank sehen kann. Es werden zwar gute Zinsen gefordert, diese sind aber zudem abgesichert und bieten so die perfekte Form der Anlage. Dabei sind die Angebote eigentlich vom österreichischen Ableger der spanischen Bank, die auch in Deutschland aktiv ist. Als deutscher Kunde kann man hier aber ebenfalls ein Konto erstellen und von den Möglichkeiten der Anlage profitieren. Aber welche Angebote stehen eigentlich genau zur Verfügung?

Das Tagesgeld mit BestSparen nutzen

Die Angebote der Santander Consumer Bank werden unter dem Titel BestSparen zusammengefasst. Dabei handelt es sich um eine neue Form des Kontos, das vor allem für Anleger interessant ist. Es kann wie ein normales Girokonto verwaltet werden, bietet aber den einfachen Zugriff auf die verschiedenen Formen der Anlage. So steht zum Beispiel ein Konto für das Tagesgeld zur Verfügung. Die vielen Vorteile für den Kunden lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Eine Verzinsung von 1,4% auf das gesamte Guthaben. So kann das Geld in Ruhe auf dem Konto bleiben und die guten Zinsen durch die Bank erhalten.
  • Der Kunde hat jederzeit Zugriff auf seine Anlage. Sollte er das Geld von seinem Konto benötigen, kann er es einfach und schnell auf das eigentliche Konto überweisen und für die Zahlung nutzen.
  • Die Sicherheit bei einer Anlage über das Tagesgeld ist sehr hoch. Durch die Einlagensicherung sind Guthaben von bis zu 100.000 Euro vor einem Ausfall bei der Bank geschützt.

Mit der Kombination aus Sicherheit und akzeptablen Zinsen wurde hier ein interessantes Angebot für Anleger geschaffen. Dabei erhält der Kunde nicht nur das Konto für das Tagesgeld, sondern auch ein Referenzkonto. Er kann das Guthaben also ohne Problem hin- und her bewegen und immer die Zinsen auf sein Guthaben bekommen.

Das Festgeld im BestSparen Angebot von Santander

Neben dem Tagesgeld bietet das BestSparen Angebot der Santander Consumer Bank auch den Zugriff auf Angebote aus dem Festgeld. Im Gegensatz zum Tagesgeld wird das investierte Kapital hier über eine feste Laufzeit gebunden. Dafür sind die Zinsen im Vergleich mit dem Tagesgeld in der Regel deutlich höher. Was bietet das Festgeld den Kunden?

  • Die verschiedenen Angebote strecken sich in der Regel auf 3,4 oder 5 Jahre. In dieser Zeit wird das Geld fest verzinst.
  • Durch die hohen Zinsen und die guten Verträge hat man jederzeit einen transparenten Blick auf das eigene Kapital.
  • Auch das Festgeld ist durch Versicherungen gegen einen Ausfall bei einer weiteren Krise geschützt. Zudem können sich die Zinsen nicht einfach verändern.

Wer also Geld zur Verfügung hat, um langfristig einen Betrag in eine gute Anlage zu investieren, hat mit der Festgeldoption genau die richtige Möglichkeit. Es gibt gute Zinsen und zudem ist die Anlage als sehr sicher zu betrachten.


Einfach und schnell zum Konto

Um diese Leistungen zu nutzen, muss man sich einfach nur ein Konto bei der Santander Consumer Bank erstellen. Das geht über die österreichische Seite des Ablegers. Mit wenigen Klicks ist das Konto erstellt und dieses muss nur noch mit den typischen Formalien bestätigt werden. Das Angebot aus dem Bereich BestSparen steht dabei jedem Kunden zur Verfügung. Auf der Suche nach einer guten Anlage hat man mit diesem Angebot also die richtigen Optionen zur Verfügung. Die Sicherheit ist gegeben und sowohl Fest- wie auch Tagesgeld bieten eine gute Verzinsung im Vergleich mit anderen Angeboten auf dem Markt.

Wer weiß, was er möchte, kommt am Ende sehr einfach an die richtige Form der Anlage – und kann diese auch noch flexibel über das Internet verwalten. Perfekt für jeden, der nicht alle Geschäfte am Schalter der Bank abwickeln, aber trotzdem die besten Leistungen für das eigene Geld haben möchte.

Hier geht’s zum aktuellen BestSparen Angebot

Besserer Schutz für Anleger

Anleger werden schon seit einiger Zeit immer besser vor riskanten Anlagen in Wertpapieren geschützt. Beratungsprotokolle, Verkaufsprospekte und Produktinformationsblätter sollen auf alle Risiken hinweisen und den Kunden vor falscher Beratung schützen. Auch entscheiden Gerichte immer wieder zu Gunsten von Anleger, die sich von einer Anlage getäuscht fühlen, wie zuletzt vor wenigen Wochen bei BGH-Urteil im Bezug auf offene Immobilienfonds, wir berichteten.

Nun haben sich Bundesfinanz- und verbraucherministerium auf weitere Verbesserungen beim Anlegerschutz verständigt. Hierbei geht es um den grauen Kapitalmarkt, der durch die Insolvenz von Prokon in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist.

511756_web_R_by_Thorben Wengert_pixelio.de Bildquelle: © Thorben-Wengert/pixelio.de

Was verbessert werden soll

Über mehrere Monate wurde auf verschiedenen Ebenen über neue Regeln gesprochen. Man entschied sich schließlich nicht für Radikallösungen, wie ein Verbot der Graumarktprodukte an Privatleute oder eine umfassende Kontrolle durch die Bafin.

Man wolle den Schutz in mehreren Schritten erhöhen. Der Verkaufsprospekt soll um Informationen zu den Fälligkeiten der begebenen, noch laufenden Vermögensanlagen ergänzt werden. In dem Papier, welches dem Tagesspiegel vorliegt heißt es dazu: „Damit soll der Vorspiegelung einer nicht vorhandenen wirtschaftlichen Produktivität und unzulässigen Schneeballsystemen entgegengewirkt werden.“ Auch eventuelle personelle Verflechtungen sollen aufgelistet werden. Die Verkaufsprospekte sollen zukünftig nicht mehr unbegrenzt gültig sein, sondern maximal 12 Monate. So sollen die Angaben aktuell sein und eventuelle Verschlechterungen der Geschäfte werden schneller sichtbar. Sobald der Vertrieb abgeschlossen ist, soll der Anbieter ad-hoc-Mitteilungen verbreiten, sobald sich Probleme mit der Zinszahlung der Rückzahlung abzeichnen.

613676_web_R_K_by_Kirsten Fischer_pixelio.de Bildquelle: © Kirsten-Fischer/pixelio.de

Keine Werbung und hohe Strafen

Um unerfahrene Anleger zu schützen, soll die Werbung für Kapitalanlagen im öffentlichen Raum (z.B. Verkehrsmittel und Plakate) verboten werden. Auch erhält die Bafin die Legitimation für bestimmte Produkte oder Produktgruppen Vertriebsverbote oder –beschränkungen zu verhängen, sofern sie erhebliche Bedenken in Bezug auf den Anlegerschutz hat.

Sofern Anordnungen missachtet werden, kann die Bafin künftig Vertriebsverbote und Warnungen veröffentlichen. Auch darf die Bafin externe Wirtschaftsprüfer einschalten und den Graumarktanbieter prüfen lassen, sofern Hinweise auf Missstande bestehen. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird mit hohen Bußgelder zwischen 25.000 und 250.000 Euro bestraft.

Auslöser Prokon

Auslöser für die verschärften Regeln war die Insolvenz von Prokon. Mehr als 74.000 Anleger hatten Genussscheine des Windkraftfinanzierers gezeichnet, ehe dieser Insolvenz anmelden musste. Prokon lockte die Anleger durch hohe Renditen. Insgesamt investierten die Anbieter in Prokon rund 1,4 Milliarden Euro, laut Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin werden die Anleger zwischen 40 und 70 Prozent der investierten Kapitals verlieren werden.

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Ist bei der Übernahme der Postbank alles ordnungsgemäß gelaufen?

Wieder einmal steht die Deutsche Bank im Fokus der Öffentlichkeit. Diesmal geht es um die Übernahme der Postbank. Im Raum steht die Vermutung, dass die Deutsche Bank zu wenig für die Aktien gezahlt. Der Bundegerichtshof (BGH) verhandelt diesbezüglich am kommenden Dienstag in Karlsruhe. Geklagt hat der Minderheitsaktionär, die Verlagsgesellschaft Effecten Spiegel, die bei Übernahme 25 Euro pro Aktie erhalten hat. Gemäß der Klage, soll der Hauptaktionär, die Deutsche Post, im Jahr zuvor fast das Doppelte erhalten haben.

In den beiden Vorinstanzen ist die Klägerin gescheitert, daher schätzen Experten, dass die Verlagsgesellschaft auch vor dem BGH keinen Erfolg haben wird. Sollte das BGH der Klage Recht geben, müsste sich die Deutsche Bank auf Nachzahlungen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro für die Kleinaktionäre einstellen.

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Wie sehen die Vorwürfe aus?

Die Verlagsgesellschaft Effecten Spiegel behauptet, dass die Deutsche Bank bei der Übernahme getrickst hat. Gemäß dem Wertpapier-Übernahmegesetz muss allen Aktionären ein Pflichtangebot gemacht werden, sobald der neue Eigentümer 30 Prozent der Stimmrechte erworben hat. Die Deutsche Bank soll diese Regelung aber durch ein kompliziertes Kaufkonstrukt zu verschleiern. Bereits 2009 soll sie das gesamte Paket gehabt haben, beließ aber formal einen Teil bei der Deutschen Post, um den Bestand unterhalb von 30 Prozent zu halten.

Durch diesen Trick war sie nicht verpflichtet ein Angebot zu unterbreiten, sondern konnte warten bis der Aktienkurs sank. 2010 wurde schließlich das gesetzlich vorgeschriebene Minimum von 25 Euro angeboten, welches auch die Verlagsgesellschaft Effecten Spiegel angenommen hatte.

Die Meinungen was dieses Vorgehen angeht gehen weit auseinander. Während der Anwalt der Klägerin einen „Beipackzettel für die Verhinderung unliebsamer Pflichtangebote“ vermutet, kommen bei den Richtern am BGH Zweifel auf. Auch andere Experten halten das Verhalten zwar für bedenklich, aber ob bedenklich gleichzusetzen ist mit gesetzeswidrig, ist fraglich. Da die Deutsche Bank keine Prozent gehalten hat, brauchte sich auch kein Angebot unterbreiten.

Wenn das BGH der Klage Recht gibt, gebe es bei zukünftigen Übernahmen keine Rechtssicherheit mehr. Ein Sprecher der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapiergeschäft (DWS) erklärte gegenüber der FAZ: „Wir würden vermuten, dass sich die Deutsche Bank innerhalb des gesetzlichen Rahmens bewegt hat.“

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Sicherheitslücken beim Online-Banking

Immer mehr Deutsche wickeln ihre täglichen Bankgeschäfte über das Online-Banking ab. Übersicht über Kontobewegungen, Überweisungen und viele weitere Funktionen werden mittlerweile Online angeboten. Da kommen Nachrichten, wie sie heut beim Forum für Cyber-Sicherheit der Deutschen Präventionstags in Karlsruhe bekannt wurden, nicht gut an. Wie der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, bekannt gab, haben sich die Attacken auf Online-Banking Kunden deutlich erhöht, auf rund 4.100 Fälle.

Bei den Attacken handelt es sich fast ausschließlich um Phishing Attacken. Hacker fälschen Internetseiten, schreiben E-Mails oder SMS, in denen sie sich als Bank ausgeben und kommen so an relevanten Kundendaten, wie die Kontonummer, PIN-Nummer und weitere persönliche Daten. Die Hacker können, wenn alle Bedingungen stimmen, das Konto des Kunden plündern, ohne dass er es anfänglich merkt.

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Sicherheit wurde bereits erhöht

Früher haben Kunden von ihren Banken TAN-Listen erhalten, die mit der Post zugesendet wurden. Es musste einfach eine beliebige Nummer der Liste eingegeben werden, damit eine Überweisung ausgelöst wurde. Da diese Methode recht anfällig war, wurde mach neuen Sicherungsmethoden gesucht. Das mTAN-Verfahren, bei dem die TAN an das Handy des Kunden gesendet wird, sorgte für einen deutlichen Rückgang der Phishing Attacken.

Doch die Hacker haben auch hier Sicherheitslücken gefunden, durch die Phishing Attacken wieder zugenommen haben. Da immer mehr Kunden Onlinebanking Apps auf ihren Smartphones haben und regelmäßig ins Internet gehen, reicht schon ein Trojaner um die Daten des Kontoinhabers auszuspähen, das System des Handys zu übernehmen und Überweisungen abzusetzen.

Diese Gefahr ist zwar realistisch, allerdings sollten sich die Kunden nicht verunsichern lassen. Das Risiko Opfer einer Attacke zu werden ist sehr gering und wenn man auf verdächtige Mails oder SMS nicht reagiert, hat man auch nichts zu befürchten. Stutzig werden sollte man auf jeden Fall, wenn die „eigene Bank“ auf einmal ihre Kontonummer und die Zugangsdaten haben will, auch sind in diesen Mails haarsträubende Rechtschreib- und Grammatikfehler.  Zudem sollte man auf Warnhinweise der Browser achten und die Sicherheitssoftware aktuell halten. Gute Virenscanner schützen nicht nur den Computer, sondern auch das Smartphone.

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Was tun, wenn man doch ein Opfer wird?

Auch wenn man noch so vorsichtig ist, kann man trotzdem ein Opfer werden. Sobald eine falsche Überweisung entdeckt wird, sollte man sich an seine Bank wenden und die kriminelle Handlung melden. Die Banken ersetzen in der Regel den Schaden und auch manche Hausratsversicherungen helfen den Opfern der Phishing Attacken. Sollte man verunsichert sein, lässt man sich von seiner Bank beraten, oder wechselt zu einer Bank, die noch sicherere Systeme verwendet. Neben dem mTAN-Verfahren bieten viele Banken und Sparkassen das ChipTAN-Verfahren an. Für die Freigabe der Überweisung braucht man nicht nur einen speziellen Kartenleser, sondern auch eine im Leser registrierte Kontokarte. Die TAN wird per Zufallsprinzip generiert. Eine absolute Sicherheit ist aber auch hierbei nicht gegeben.

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BGH kippt die Bearbeitungsgebühr für Ratenkredite

Am heutigen Dienstag stärkte der Bundesgerichtshof (BGH) erneut die Rechte der Verbraucher. Im heutigen Urteil geht es um vorgefertigte Vertragsklauseln beim Abschluss eines Ratenkredits. Gemäß dieser üblichen Klausel, zahlt der Verbraucher neben den Zinsen noch ein einmaliges, laufzeitunabhängiges Bearbeitungsentgelt. Das BGH urteilte, dass diese Klausel die Kunden unangemessen benachteiligt. Die Vergabe von Krediten ist ein Geschäftsinteresse der Banken bzw. die Banken sind dazu rechtlich verpflichtet. Genau solche Kosten für die Bearbeitung entsprechender Unterlagen dürfen nicht auf den Kunden abgewälzt werden.

Das BGH gab damit zwei Klagen Recht, die gegen die Postbank und die National-Bank gerichtet waren. Gemäß den Angaben der Anwälte der Kläger, liegen die Kosten je nach Kreditinstitut zwischen 1 und 3,5 Prozent. Wann die Erstattungsforderungen von betroffenen Kunden verjährt sind, ist noch nicht abschließend geklärt. Durchgesickert ist bislang, dass alle Kunden profitieren könnten, die ihren Kreditvertrag im Januar 2011 oder später abgeschlossen haben.

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Die Deutsche Kreditwirtschaft hat sich bereits geäußert und das Urteil kritisiert. Das Bearbeitungsentgelt wurde den Kunden bereits bei Abschluss eines Vertrages angezeigt worden und war immer fester und vor allem transparenter Bestandteil bei Vertragsverhandlungen.

In zahlreichen Vorinstanzen hatten Gerichte bereits zu Gunsten von Klägern entschieden, es fehlte allerdings immer höchstrichterliches Grundsatzurteil. Viele schauten schon gespannt auf den heutigen Tag und auf das Urteil des Bundesgerichtshofs. Dem BGH sollen noch etwa 100 gleichartige Fälle vorliegen und etliche Verfahren bei anderen Gerichten sind noch anhängig. Für Verbraucherschützer ist dies wieder ein großer und wichtiger Tag, während es Banken und Sparkassen nun teuer werden kann.

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Geldanlage in Diamanten

Wer Geld hat, will es auch vermehren, ohne dabei viele Risiken einzugehen. Dies ist keine Unterstellung, sondern eine Tatsache, von der viele Bankberater ein Lied singen könnten. Somit müssen sich Vermögensberater immer neue Anlagemöglichkeiten bieten, damit die anspruchsvolle Klientel das Geld lohnend anlegen kann. Gold stand dabei immer wieder im Mittelpunkt, doch diese Anlage scheint nicht mehr so attraktiv zu sein, zumal der Kurs in den vergangenen Monaten auch deutlich gesunken ist. Andere wertstabile Anlagen mit Ertragspotenzial rücken damit in den Vordergrund. Immer häufiger werden in diesem Zusammenhang auch die Diamanten genannt, denn sie sind ein Investment, was man quasi jeden Tag bei sich tragen kann.

Warum gerade Diamanten?

Diamanten sind unglaublich wertstabil und genießen einen sehr guten Ruf, dabei gilt die Faust-Formel „Je reiner der Stein, je höher der Wert“ und Diamanten sind ein knappes Gut, was den Preis sehr stabil hält.

Wenn man sich die Preisentwicklung der Steine anschaut, kann man die Einschätzung teilen, dass es lohnendes Investment ist. Im Vergleich zu den sechziger Jahren hat sich der Preis verzehnfacht und allein im vergangenen Jahr ist der Preis und rund 13 Prozent gestiegen, so weist es der „Global Diamond Report 2013“ von Bain & Company aus. Experten sind sich einig, dass der Preis der Steine auch in Zukunft steigen wird. Besonders in Russland und China steigt die Nachfrage nach hochwertigen Steinen. Begünstigend hinzu kommt, dass die Zahl der Diamanten sinkt. Neue Minen werden kaum noch erschlossen und es gibt nur wenig Akteure auf dem Markt, die den Preis hoch halten können.

Wichtig ist bei Diamanten auch zu wissen, dass es kein Masseninvestment ist, wie bei Edelmetallen, wo es auch schon zu Engpässen kam. Auch sind sie härteste und widerstandsfähigste Material, was sie sehr wichtig für die Industrie macht. Es wird also immer Käufer für die Steine geben, die auch bereit sind einen hohen Preis zu zahlen.

479465_web_R_K_by_F.H.M._pixelio.de Bildquelle: © F.H.M./pixelio.de

Diamanten sind etwas für die dicke Brieftasche

Dies stimmt so nicht ganz, natürlich bringen besonders reine Exemplare einen besonders hohen Preis, allerdings gibt es auch schon Diamanten für den kleinen Geldbeutel. Gerade die unreinen Exemplare, die eine braune, oder gelbe Färbung haben, können schon für wenige Euro erstanden werden.

Wer einen Diamanten kaufen möchte, muss sich immer an einen Händler wenden, denn jeder Stein ist ein Unikat, dessen Preis individuell ermittelt werden muss. Die Experten des Deutschen Diamanteninstituts setzen den Preis fest und stellen ggfs. auch entsprechende Zertifikate aus. An der Börse werden Diamanten nicht gehandelt und auch von Online Händlern raten Experten ab, da hier der persönliche Kontakt nicht gegeben ist, zudem kaufen sie in der Regel den Stein nicht zurück.

Wer dennoch an der Börse von den Diamantenpreisen profitieren möchte, kann sich an zwei Fonds beteiligen. Der Aber Diamond und der Anglo American könnten interessant sein für die Anleger.

Brieftasche mit GeldBildquelle: © Thommy-Weiss/pixelio.de

Warum aber nicht mehr Gold?

Gold ist zu einem Masseninvestment geworden, das nicht mehr so wertstabil ist wie in den vergangenen Jahren. Die Preise in den vergangenen Monaten gefallen und manche Anleger wetten sogar auf einen weiteren Wertverfall des Goldes.

Als Beleg kann man den Höhepunkt der Ukraine Krise nehmen. Der Preis stieg zu der Zeit sehr stark, fiel allerdings auch recht schnell wieder. Die Anleger haben die sich ergebenen Gewinne gerne mitgenommen und sorgten so für einige Kratzer an dem Edelmetall. Mittlerweile konnte sich der Kurs allerdings wieder etwas erholen und festigen.

628923_web_R_by_Thorben Wengert_pixelio.de Bildquelle: © Thorben-Wengert/pixelio.de