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Wo kann ich als Facebook Aktien kaufen? (Kleinanleger)
In diesem Video erklärt Holger Scholze, dass die Börse Stuttgart die Facebook Aktie ebenfalls listen wird. Sehen Sie selbst:
Sind Aktien attraktiver als Anleihen?
Die Turbulenzen auf den Finanz- und Aktienmärkten der letzten Monate haben viele Anleger verunsichert, einerseits wollen sie ihr Geld sicher anlegen, andererseits soll die Rendite natürlich möglichst groß sein. Goldman Sachs, eine führende wenn auch umstrittene amerikanische Investmentbank, hat jetzt in einer Analyse herausgearbeitet, dass Aktien derzeit die weitaus besserer Wahl sind. Zwar gibt es viele Gründe, die gegen einen Kauf von Aktien sprechen, denkt man an die sich derzeit abzeichnende bzw. in einigen Ländern bereits eingetretene Rezession, aber noch viel mehr Argumente gibt es gegen den Erwerb von Anleihen.
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Wie sicher sind Geldanlagen?
Viele Menschen haben aufgrund der andauernden Finanzkrise Angst um ihr Erspartes. Das Vertrauen in die Banken sinkt und kaum eine Geldanlage scheint mehr lukrativ. Doch welche Anlagestrategien gelten auch während der aktuellen Finanzkrise als sicher und welche nicht?
Ruhe bewahren
Finanzexperten raten allen Verbrauchern zunächst einmal an, die Ruhe zu bewahren und nicht aus Angst vor Werteverlust bestehende Geldanlagen aufzulösen. Wer sein Erspartes hingegen neu anlegen möchte und sich nicht sicher ist, wie er vorgehen soll, dem sind verschiedene Anlageformen zu empfehlen. Hierbei sollten Verbraucher zusätzlich darauf achten, dass sie ihr Geld nur in Geldanlagen anlegen, die verständlich sind und bei denen sie ein eventuell bestehendes Risiko einschätzen können. Auch wenn das bedeutet bei der entsprechenden Bank mehrmals nachzufragen. Doch welche Anlagen sind nun eine gute Wahl?
Bundeswert-Papiere
Die wohl sicherste Geldanlage (siehe Geldanlage auf geld.de) sind die Bundeswert-Papiere. Darunter sind öffentliche Anleihen zu verstehen, bei denen Verbraucher ihr Geld beim Staat anlegen. Dies können zum Beispiel Schatzbriefe, Tagesgeld-Anleihen oder Obligationen sein. Je nach Finanzierungsform und Laufzeit können Rendite eingefahren werden. Für Bundeswert-Papiere bürgt der Staat in voller Höhe für die angelegte Geldsumme.
Sparbuch, Tages- und Festgeld
Auch die traditionellen Anlagestrategien des Sparbuchs oder der Tages- und Festgeldkonten gelten als sehr sichere Geldanlage. Hierfür hat die deutsche Bundesregierung eine Staatsgarantie beschlossen, die dafür Sorge trägt, dass rund 90 Prozent der Einlagen abgesichert sind. Zudem haben viele verschiedene Kreditinstitute eigene Sicherungsfonds gegründet, die das angelegte Geld krisensicher macht.
Aktienfonds und Aktien
Als unsicher gelten jedoch Aktien und Aktienfonds. Während bei Aktien das Risiko darin liegt, dass einzelne Unternehmen pleite gehen können, besteht bei Aktienfonds die Gefahr des Werteverlust durch Börsenschwankungen. Solch Risikobehaftete Geldanlagen sollten daher nur von Verbrauchern gewählt werden, die sich sehr gut auf dem Finanzsektor auskennen. Denn immerhin sind hier kaum Absicherungen vorzufinden.
Warnung vor Hebelprodukten
Bei einigen Wertpapieren oder auch im Forex Trading, also dem Handel mit Devisen, können die Anleger Hebel einsetzen, um ihren Gewinn zu vergrößern. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Derivaten. Derivate sind Termingeschäfte, bei denen der Preis oder der Kurs von dem zukünftigen Preis oder Kurs eines Basiswertes abhängig ist. Diese Basiswerte können zum Beispiel Handelsgüter aller Art, Rohstoffe, Lebensmittel, Aktien, Anleihen, Zinssätze, Indizes oder Devisen sein. Da niemand die zukünftige Entwicklung der Preise oder der Kurse vorhersehen kann, handelt es sich bei Derivaten immer um eine sehr spekulative Anlageform. Hinzu kommt noch die Möglichkeit, bei Derivaten einen Hebel einzusetzen, um den Gewinn zu vervielfältigen. Doch ein Hebel kann auch in die andere Richtung wirken und zu hohen finanziellen Verlusten führen.
Hebelprodukte
Verschiedene Emittenten preisen Hebelprodukte mit dem Vorteil an, dass der Anleger einen geringeren Kapitaleinsatz benötigt, als wenn er den Basiswert, wie zum Beispiel eine Aktie, direkt kauft. Das Kapitel wird als eine Sicherheitsleistung, auch Margin genannt, auf einem Konto des Anlegers bei seinem Broker eingezahlt. Dadurch, dass ein Hebel eingesetzt wird, handelt der Investor zum Beispiel das Zehnfache oder das Hundertfache seines eingezahlten Kapitals. Falls die Kurse des Basiswertes sich so entwickeln, wie der Anleger es erwartet hat, verzehnfacht oder verhundertfacht sich auch sein Gewinn. Auf der anderen Seite kann sich aber auch sein Verlust entsprechend vergrößern. In solch einem Fall ist nicht nur das eingesetzte Kapital verloren. Es kann auch vorkommen, dass der Anleger von dem Broker aufgefordert wird, noch viel Geld nachzuzahlen, um die Verluste auszugleichen. Man nennt diese Aufforderung auch Margin Call und sie ist zu Recht bei den Anlegern gefürchtet. Fall ein Investor dem Margin Call aus eigenen Mitteln nicht nachkommen kann, muss er einen Kredit aufnehmen oder sich anderweitig Geld leihen. Darum sollte sich jeder Anleger bewusst sein, dass der Handel mit Hebelprodukten immer eine Spekulation mit einem Kreditrisiko ist.
Total Aktie stürzt ab!
Achtung Wortspiel: “Total Aktie, stürzt total ab!”
Aus einem Bohrloch der Gasbohrinsel “Elgin” des Total-Konzerns in der Nordsee tritt Gas aus. Das kondensierte Gasgemisch, das in großen Mengen ausströmt, ist hochexplosiv, das Bohrloch zu verschließen bzw. durch eine Entlastungsbohrung die Situation zu beruhigen kann nach Meinung von Experten Monate dauern. Die Aktie des Konzerns befindet sich nach der Katastrophe im Sinkflug, der Kurs fiel binnen kurzer Zeit um 6,6 Prozent und ein Ende ist noch nicht absehbar.
Energiewende: Comeback der Braunkohle
Die deutsche Energiewende, die doch eigentlich auch mehr Klimaschutz bringen sollte, hat zunächst einen gegenteiligen Effekt: Die Braunkohle erlebt einen erneuten Aufschwung. Der billige, aber sehr schmutzige Rohstoff füllt am schnellsten die Stromlücke, die durch das Abschalten der Kernkraftwerke entstanden ist. Umweltschützer sind entsetzt, Wirtschaftsexperten eher wenig verwundert.
Rückzug Atom, Vormarsch Braunkohle
Dass Atomkraftwerke abgeschaltet werden, beruhigt so gut wie jeden Bürger, und das zu Recht. Die Technologie ist nicht sicher, die Entsorgungsprobleme werden nicht nur die nächsten drei, sondern vielleicht die nächsten dreißig Generationen beschäftigen, und an die Gefahr von Terroranschlägen auf Kernkraftwerke mag kein Mensch bewusst denken. Doch irgendwo muss der Strom schließlich herkommen, und nachts scheint zu wenig Sonne für Solarstrom, auch Windkraft und Biomasse können die Lücke nicht füllen. Also avanciert die Braunkohle mit rund 25 Prozent im Strommix zum wichtigsten Stromlieferanten, aus einem einfachen Grund: Es gibt sie sowohl in Deutschland als auch in den Nachbarländern zu Spottpreisen, selbst aus Afrika kann man sie konkurrenzlos billig importieren. Und die Kraftwerkskapazitäten sind einfach da, um den Rohstoff zu verstromen. Für das Klima ist das verheerend, denn mehr Abgase als mit Braunkohle kann man kaum in die Luft pusten. Die Ageb (Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen) hat jetzt entsprechende Zahlen vorgelegt, nach denen die Braunkohleverstromung 2011 um 3,3 Prozent gestiegen ist.
Schmutzig, aber unumgänglich
Umweltschützer schlagen Alarm, Experten vom DIW (Deutsches Institut Wirtschaftsforschung) sind hingegen nicht überrascht. Wo der Strom sonst herkommen solle, fragt man dort gelassen. Aus Kernkraft und Kohle in Deutschland gleichzeitig aussteigen – unmöglich. Es wäre knapp die Hälfte der deutschen Stromerzeugung betroffen. Greenpeace fordert dennoch den Kohle-Ausstieg bis 2030, die Entwicklung in der Klimabilanz liefert hierfür auch gute Argumente. Die Treibhausgasemissionen steigen bei gleichbleibendem Braunkohleeinsatz um ein knappes Prozent, wenn nicht das Wetter – wie 2011 – eine etwas bessere Bilanz ermöglicht. Darauf kann man sich natürlich nicht verlassen. Fatal ist die Energieerzeugung mit Braun- oder Steinkohle auch deshalb, weil die Kraftwerke rein technologisch nicht mal eben an- und abgeschaltet werden können, jeder Block läuft über vier bis sechs Jahre rund um die Uhr, bevor er in eine Generalreparatur geht. Wenn also Kohlekraftwerke erst einmal angefahren werden, dann pusten sie CO2 in die Luft, ohne Wenn und Aber. Auch deshalb fordern Klimaschützer eine rasche Wende, die jedoch politisch beschlossen werden muss – bevor weitere Kohlekraftwerke gebaut werden. Sind Alternativen über Erneuerbare Energien denkbar? – Sie sind es. Dazu müssten allerdings Emissionsrechte für Kohle teurer gehandelt werden, und wir alle müssen wohl künftig für den Strom etwas tiefer in die Tasche greifen.
Energieerzeuger Eon: blamables Kopfnuss-Video
“E wie einfach” kennen deutsche Verbraucher inzwischen, es steht für den ganz einfachen Wechsel zum Energiekonzern Eon. Jetzt hat es sich der Energieriese etwas zu einfach gemacht, vielleicht auch nur ganz einfach einen Werbefilmer mit Geschmacksverirrung beauftragt und danach ganz einfach ein peinliches Video abgenickt und zur Veröffentlichung freigegeben: Wie einfach man doch einen Social Media Shitstorm auslösen kann! Wer diese unterste Schublade von “Werbung” besichtigen möchte, die inzwischen aus Facebook, Twitter & Co. gelöscht wurde, kann sich bei YouTube informieren. Über diesen Horror werden vielleicht noch unsere Enkel das Schütteln bekommen. Amüsieren kann man sich darüber nicht.
Die verbale Kurzfassung
des 21-Sekunden-Spots ist schnell erzählt: Ein Pärchen liegt im Bett, sie beugt sich schlaftrunken herüber: “Ich kann nicht schlafen!” Da verpasst ihr der junge Mann eine gewaltige Kopfnuss (mit seinem eigenen Kopf, wie im schlechtesten Gangster-Kino). Während sie bewusstlos ins Kissen sinkt, kommentiert der Sprecher amüsiert aus dem Off: “Ist doch ganz einfach – wie Eon!” – Ja, Eon. So einfach ist es, Kunden zu verlieren und das Gesicht dazu. Wahrscheinlich für immer, denn so eine einmalige Entgleisung dürfte kaum vergessen werden.
Der Spot wurde auch auf Social Media Kanälen veröffentlicht, was den eindeutigen Gipfel von Borniertheit darstellt. Denn aufgeklärte Facebook-Nutzer reagierten so, wie es in sozialen Medien (Gott sei Dank) erwartbar ist: mit einem Aufschrei der Empörung. Gewalt, Sexismus, Brutalität, Geschmacklosigkeit – jeder denkbare Vorwurf wurde erhoben. Inzwischen wurde die Verbreitung des Spots gestoppt, aber – schöne neue Welt – das ist im Internet-Zeitalter leider nicht mehr möglich. Er existiert tausendfach, und nur die guten Sitten verbieten uns an dieser Stelle, bei Eon mal nachzufragen: Wie blöd kann man eigentlich sein? – Uups. Nun haben wir doch nachgefragt.
Man hat sich zwar von Eon-Seite inzwischen entschuldigt und ist umfangreich zu Kreuze gekrochen. Das bringt
aber erfahrungsgemäß gar nichts. Ein Image ist sehr mühselig aufgebaut, der Absturz geht hingegen blitzschnell.
Studenten planen schon früh die Zukunft
Ja, ja das verlotterte Studentenleben. Die angehenden Akademiker hierzulande haben viel Zeit zum Feiern und für Freunde und hocken nebenbei zwei bis drei Stunden pro Tag in Seminarräumen und den Mensen der Unis herum. Dies ist ein gängiges Vorurteil, das, zwar nicht laut ausgesprochen, in so manchen Köpfen der älteren Generation herumspukt. Was die Altvorderen allerdings nicht wissen: Viele Studenten denken aufgrund unbeständiger Arbeitswelt und unsicherer Finanzierung schon früh über sinnvolle Finanzierungsmöglichkeiten in der Zukunft nach und sind damit meist auch einigermaßen überfordert.




