Archiv der Kategorie: Aktien
Wo kann ich als Facebook Aktien kaufen? (Kleinanleger)
In diesem Video erklärt Holger Scholze, dass die Börse Stuttgart die Facebook Aktie ebenfalls listen wird. Sehen Sie selbst:
Sind Aktien attraktiver als Anleihen?
Die Turbulenzen auf den Finanz- und Aktienmärkten der letzten Monate haben viele Anleger verunsichert, einerseits wollen sie ihr Geld sicher anlegen, andererseits soll die Rendite natürlich möglichst groß sein. Goldman Sachs, eine führende wenn auch umstrittene amerikanische Investmentbank, hat jetzt in einer Analyse herausgearbeitet, dass Aktien derzeit die weitaus besserer Wahl sind. Zwar gibt es viele Gründe, die gegen einen Kauf von Aktien sprechen, denkt man an die sich derzeit abzeichnende bzw. in einigen Ländern bereits eingetretene Rezession, aber noch viel mehr Argumente gibt es gegen den Erwerb von Anleihen.
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Total Aktie stürzt ab!
Achtung Wortspiel: “Total Aktie, stürzt total ab!”
Aus einem Bohrloch der Gasbohrinsel “Elgin” des Total-Konzerns in der Nordsee tritt Gas aus. Das kondensierte Gasgemisch, das in großen Mengen ausströmt, ist hochexplosiv, das Bohrloch zu verschließen bzw. durch eine Entlastungsbohrung die Situation zu beruhigen kann nach Meinung von Experten Monate dauern. Die Aktie des Konzerns befindet sich nach der Katastrophe im Sinkflug, der Kurs fiel binnen kurzer Zeit um 6,6 Prozent und ein Ende ist noch nicht absehbar.
Energieerzeuger Eon: blamables Kopfnuss-Video
“E wie einfach” kennen deutsche Verbraucher inzwischen, es steht für den ganz einfachen Wechsel zum Energiekonzern Eon. Jetzt hat es sich der Energieriese etwas zu einfach gemacht, vielleicht auch nur ganz einfach einen Werbefilmer mit Geschmacksverirrung beauftragt und danach ganz einfach ein peinliches Video abgenickt und zur Veröffentlichung freigegeben: Wie einfach man doch einen Social Media Shitstorm auslösen kann! Wer diese unterste Schublade von “Werbung” besichtigen möchte, die inzwischen aus Facebook, Twitter & Co. gelöscht wurde, kann sich bei YouTube informieren. Über diesen Horror werden vielleicht noch unsere Enkel das Schütteln bekommen. Amüsieren kann man sich darüber nicht.
Die verbale Kurzfassung
des 21-Sekunden-Spots ist schnell erzählt: Ein Pärchen liegt im Bett, sie beugt sich schlaftrunken herüber: “Ich kann nicht schlafen!” Da verpasst ihr der junge Mann eine gewaltige Kopfnuss (mit seinem eigenen Kopf, wie im schlechtesten Gangster-Kino). Während sie bewusstlos ins Kissen sinkt, kommentiert der Sprecher amüsiert aus dem Off: “Ist doch ganz einfach – wie Eon!” – Ja, Eon. So einfach ist es, Kunden zu verlieren und das Gesicht dazu. Wahrscheinlich für immer, denn so eine einmalige Entgleisung dürfte kaum vergessen werden.
Der Spot wurde auch auf Social Media Kanälen veröffentlicht, was den eindeutigen Gipfel von Borniertheit darstellt. Denn aufgeklärte Facebook-Nutzer reagierten so, wie es in sozialen Medien (Gott sei Dank) erwartbar ist: mit einem Aufschrei der Empörung. Gewalt, Sexismus, Brutalität, Geschmacklosigkeit – jeder denkbare Vorwurf wurde erhoben. Inzwischen wurde die Verbreitung des Spots gestoppt, aber – schöne neue Welt – das ist im Internet-Zeitalter leider nicht mehr möglich. Er existiert tausendfach, und nur die guten Sitten verbieten uns an dieser Stelle, bei Eon mal nachzufragen: Wie blöd kann man eigentlich sein? – Uups. Nun haben wir doch nachgefragt.
Man hat sich zwar von Eon-Seite inzwischen entschuldigt und ist umfangreich zu Kreuze gekrochen. Das bringt
aber erfahrungsgemäß gar nichts. Ein Image ist sehr mühselig aufgebaut, der Absturz geht hingegen blitzschnell.
Verteilung von Anteilen beim IPO/Börsengang
Heute hat uns eine Anfrage via E-Mail von Hermann Z. erreicht. Wir nutzen in Zukunft unseren Blog um diese Anfragen für alle User öffentlich zu beantworten. Wir werden in Zukunft auch auf unserer Webseite auf diesen Dienst aufmerksam machen.
1. Frage:
Wie werden beim Börsengang eines Unternehmens (IPO) die Erlöse aus dem Verkauf der emittierten Aktien verteilt?
Antwort auf die erste Frage:
Ein Ziel eines IPO’s ist es neue finanzielle Mittel für das Unternehmen bereitzustellen, damit das zukünftige Wachstum vorfinanziert werden kann. Ein IPO ist ein sehr komplexer Prozess. Vor dem eigentlichen Börsengang initiieren die Altaktionäre Gespräche mit einer Bank, welche den IPO abwickelt. In den Gesprächen wird die Transaktionsstruktur des Börsenganges festgelegt. z.B. kann es einen Rabatt für Mitarbeiter beim IPO geben oder Verkaufsrestriktionen für bestimmte Aktionäre. Nachdem die Banken einen Preis festgelegt haben kann vereinfacht gesagt die Zeichnung der Wertpapiere beginnen. Soviel zum Vorwissen zum Thema IPO.
Zur eigentlichen Frage: Auch vor dem Börsengang gibt es schon Aktionäre, z.B. die Gründer, VC’s, Mitarbeiter, Business Angels. Die bestehende Verteilung wird prozentual relativ gesehen beibehalten und um es sich besser vorzustellen um einen zusätzlichen Aktionär – nämlich die Börse – erweitert.
Um es an einem Beispiel zu visualisieren:
Ein konkretes Beispiel: Facebook. Hier findet Ihr einen schönen Pie-Chart zu der Verteilung von Anteilen beim IPO von Facebook
Wirklich Gewinne erzielen die Aktionäre natürlich nur, wenn Sie Ihre Aktien dann auch verkaufen, sonst bleiben es sogenannte “Buchwertgewinne”.
2. Frage:
Wer erhält beim Handel mit Aktien an der Börse die Einnahmen aus den Verkäufen?
Antwort auf die zweite Frage:
Nach dem IPO befinden die Aktien (sofern es nicht eine Kapitalerhöhung oder Aktienrückkauf gibt) in den Händen von Aktionären. Die Einnahmen aus den Verkäufen einer Aktie kommen aus dem Handel mit der Aktie. Für einen Handel gibt es immer zwei Aktionäre, die eine unterschiedliche Marktmeinung haben. Die Gewinne / Verluste bleiben also bei den Aktionären. Deswegen spricht man bei der Börse auch von einem Nullsummenspiel (wenn man die Gebühren und Steuern außen vorlässt).
Ein kleines Beispiel: Aktionär A kauft von Aktionär B 10 Aktien zu einem Kurs von 10€ (Gesamtwert ist 100€), ein paar Wochen später ist der Kurs um 5€ auf 15€ gestiegen und Aktionär A verkauft die Aktien wieder an Aktionär B (meist ist es Aktionär C, aber wir möchten es einfach halten und in dem Beispiel auch die Verluste aufzeigen). Aktionär A hat einen Gewinn gemacht, da er die Aktien teurer an Aktionär B verkauft hat (insgesamt 50€ = 15€*10-10€*10). Der Aktionär B hat deswegen einen – auf den ersten Blick nicht sichtbaren – Verlust gemacht, da er die Aktie später teurer zurückgekauft hat. Der Verlust beträgt 50€. Somit ist das Geld also von Aktionär B zu Aktionär A gewandert.
Wie oben schon angesprochen, freut sich bei den 4 Transaktionen (B Verkauf und A Kauf => A Verkauf und B Kauf) natürlich die Bank, da diese an jeder Transaktion mitverdient. Deswegen unser Tipp: Immer auf die Gebühren achten! Dabei hilft unser Online Depotvergleich.
Wir übernehmen für die Korrektheit der Antwort keine Garantie, falls jemand eine bessere Antwort kennt, freuen wir uns immer über eine E-Mail oder ein Kommentar.
Wie schwer ist Value Investing wirklich?
Gerade haben ich einen Artikel von Max Otte über den Großmeister des Value Investings “Benjamin Graham” gelesen. Darin ging es darum, dass Graham wenige Jahre vor seinem Tod zu der Erkentniss gekommen sei, dass sehr einfache Techniken ausreichen würden, man aber den “richten” Charakter haben müsse um diese Prinzipien durchzuhalten um an der Börse erfolgreich zu sein. In Buffetts Worten “Value Investing is simple but not easy”.
Die “späte” sehr einfache Strategie von Graham war dann Gruppen von unterbewerteten Aktien zu kaufen wenn diese einfachen Kriteiren entsprechen (KGV 2x so hoch wie Anleihenrendite). Falls dies nicht der Fall war setzte er auf Anleihen.
Die Begründung warum er nicht auf “trendy Growth-Aktien” setzte war denkbar einfach. Es gibt keine Möglichkeit zuverlässig einen Technologiewachstumskandidat herauszuwählen. Keiner weiß was das nächste Facebook sein wird und keiner weiß ob Facebook überhaupt noch in 20 Jahren existiert, profitabel ist, untergegangen oder vom nächsten Hype ersetzt wurde. So war es damals schon mit Eisenbahnen und so ist es heute im Zeitalter des Web 2.0 geblieben.
Deswegen bevorzugen Value Investoren Wachstumsaktien der anderen Art.
Max Otte empfielt dazu:
- Nestlé
- Coca-Cola
- Beiersdorf
- American Express
- Fielmann
- Fuchs Petrolub
- u.s.w.
Starke Marken, bekannte Werte, die auch in Zukunft zuverlässig weiter wachsen werden.
Wer nach diesen Prinzipien vorgeht, für den ist Value Investing einfach.
Quelle für den Artikel: Einfache Techniken @Godmode Trader
LinkedIn Börsengang
Vor wenigen Tagen notierten erstmalig die Aktien des US-amerikanischen Unternehmens LinkedIn an der Börse, und insgesamt erwacht beim Börsengang vor allem aufgrund der enormen Nachfrage und dem starken Kursanstieg wieder die Erinnerung an das Ende des letzten Jahrhunderts, in dem nahezu jede Neuemission einen drastischen Kursanstieg verzeichnen konnte. Einige Skeptiker befürchten auch jetzt schon wieder, dass ich eine Kursblase bilden könnte, die dann über kurz oder lang zerplatzen wird.
Kurzportrait zu LinkedIn
LinkedIn ist aktuell der Weltmarktführer im Bereich der Online-Netzwerke, die zu beruflichen Zwecken genutzt werden, auch oftmals als Karriereportal bezeichnet. Die Social-Media Firma wurde im Jahre 2003 in den USA gegründet, und zwar in Mountain View im US-Bundesstaat Kalifornien. Stand Mai 2011 nutzen mehr als 100 Millionen registriere User weltweit das Karriere-Netzwerk. Laut dem Serverdienst Alexa zählt die Webseite von LinkedIn mittlerweile zu den 500 am häufigsten besuchten Webseiten weltweit. In den Vereinigten Staaten liegt das Unternehmen bezüglich der am meisten besuchten Webseite unter den 15 vordersten Plätzen (Stand 2010). Seit dem Februar 2009 können auch deutsche User das Netzwerk problemlos nutzen, da das Portal seit dieser Zeit auch in deutscher Sprache verfügbar ist. Geleitet wird LinkedIn vom Gründer Reid Hoffmann und Jeff Weiner.
Kursverdopplung nach Börsenstart
Ausgegeben wurden die LinkedIn Aktien zu einem Kurs von 45 Dollar, der bereits am obersten Ende der Preisspanne während der Zeichnungsphase angesiedelt war. Glücklich konnten sich alle Anleger schätzen, die einige der LinkedIn Aktien bekommen haben, denn schon wenige Minuten nach der Börseneinführung explodierte der Kurs förmlich und lag kurz Zeit nach der Erstnotierung bei rund 90 US-Dollar, also eine glatte Kursverdopplung. Besonders positiv zu erwähnen ist in dem Zusammenhang, dass die Mitnahme der Zeichnungsgewinne den Kurs dann anschließend nicht zum Fallen brachten, denn am Ende des ersten Handelstages notierten die Aktien immerhin noch bei etwa 94 Dollar. Zwischenzeitlich wurden sogar Kurse von bis zu 120 US-Dollar erreicht. Heute (20. Mai 2011) bewegt sich der Kurs der LinkedIn-Aktien bei rund 91 Dollar.
Weitere Fakten zum Börsengang und Einschätzung zum Kursanstieg
Auf Basis dieser Kurse hat das Internet-Unternehmen LinkedIn nun nach dem Börsengang einen Wert von etwa zwölf Milliarden Dollar, was umgerechnet etwa acht Milliarden Euro entspricht. Welche Dimensionen dieser Wert hat wird deutlich, wenn man diesen mit dem Wert anderer großer und bekannter Unternehmen vergleicht. Aktuell ist der Börsenwert von LinkedIn zum Beispiel höher als der der Lufthansa oder auch der Commerzbank. Diese enorme Nachfrage ist umso erstaunlicher, dass der Umsatz des Unternehmen im letzten Jahr „lediglich“ bei rund 243 Millionen Dollar gelegen hat, während der Gewinn „nur“ 15 Millionen Dollar betrug. Ein Grund für den starken Kursanstieg ist sicherlich die Tatsache, dass Anleger derzeit ohnehin Internet-Unternehmen stark bevorzugen und sich daher praktisch auf jedes Unternehmen aus dieser Branche „stürzen“, welches erfolgversprechend und bekannt ist, erst Recht wenn ein Börsengang vollzogen wird. Insgesamt betrug der Nennwert der in der ersten „Tranche“ an die Börse gebrachten Aktien 353 Millionen Dollar.
Aktien kaufen Sparkasse
Die Sparkasse bietet unter dem Namen S-Broker neuerdings einen einen kostengünstigen Online-Broker zum Handeln von Aktien, CFDs und anderer Wertpapiere an. Die Sparkasse bietet mit S-Broker attraktive Konditionen und ein sogananntes “Startgeld” als Geschenk für die Anmeldung bei der Sparkasse. Die Kontoführung ist komplett kostenlos, bei einem Volumen von mehr als 10.000€ oder mind. einer Order pro Quartal, Gebühren fallen nur bei der Orderabgabe an. Zusätzlich ist ein Tagesgeldkonto mit dem Namen KontoPlus dabei. jetzt Aktien bei der Sparkasse akufen






