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Anlegen mit gutem Gewissen

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Thema bei der Produktion von Wirtschaftsgütern. Bei der Produktion schauen die Konsumenten zum Teil sehr genau wie Nachhaltig die gekauften Produkte sind. Nun wird das Thema Nachhaltigkeit aber auch immer wichtiger für Anleger. Viele Großanleger investieren neusten Studien nach nachhaltig. Sie wollen ihr Geld in nachhaltige und grüne Investments investieren, wohl nicht nur um in der Nacht ruhig schlafen zu können.

Die Union Investment hatte die Studie unter Großanlegern – zum Beispiel Versicherer, Pensionskassen, Unternehmern und Stiftungen – in Auftrag gegeben. Dem Ergebnis zufolge berücksichtigen 58 Prozent der Investoren Nachhaltigkeitskriterien für ihre Anlage. Damit gab es wieder einen leichten Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren, im letzten Jahr waren es noch 56 Prozent und im Jahr davor noch 48 Prozent. Nachhaltige Investments haben einen festen Platz in den Portfolios der Großanlegern, 80 Prozent können sich einen Ausstieg aus dieser Anlageform nicht vorstellen.

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Bildquelle: © Rainer-Sturm / pixelio.de

Wird es ein Qualitätssiegel geben?

Natürlich sind nachhaltige Investments nicht nur für Großanleger zu haben, auch die Privatanleger haben die Möglichkeit mit „gutem Gewissen“ ihr Geld anlegen zu können. Doch die richtige Anlage zu finden ist sehr schwer, nicht zuletzt wegen fehlender Kriterien und Regeln wie ein nachhaltiges Investment auszusehen hat. Es wird daher die Forderung lauter nach einem Qualitätssiegel für nachhaltige Kapitalanlagen.

Nach Angaben des Sustainable Business Institute (SBI) gibt es rund 400 nachhaltige Publikumsfonds in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ist die 47 Milliarden Euro (Stand Ende März 2015) investiert sind. Das SBI berücksichtigt in ihrer Analyse nur Fonds, die in besonderer Weise soziale, ökologische oder ethische Kriterien verfolgen. Leider basiert dieses Verfahren ausschließlich auf Angaben der Fondsgesellschaften.

Weil die nachhaltigen Investments noch nicht so klar zu erkennen sind, bilden sie noch immer ein Nischenprodukt für die Privatanleger. Eine interessante Zahl die diese These untermauert ist, dass von hierzulande 883 Milliarden Euro Vermögen in Publikumsfonds, nur etwa 1,4 Prozent in Fonds mit nachhaltigen Investments angelegt sind. Den größten Anteil machen traditionell die Aktienfonds aus, gefolgt von Rentenfonds und Mischfonds.

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Was sind die Motivationen für nachhaltige Investments

Die eingangs genannte Studie hat auch einige Aspekte zur Motivation der Anleger durchleuchtet. 90 Prozent der Anleger sehen ein solches Investment als mit Abstand beste Maßnahme, um als Unternehmer oder Organisation einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit leisten zu können. Als zweiten wichtigen Punkt nennen die Anleger eine gute Unternehmensführung (Corporate Governance). Fast ebenso oft wird das soziale Engagement und Maßnahmen zum Umweltschutz genannt.

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Fonds, der langfristige Erfolg

Aktionäre schauen in diesen Tagen sorgenvoll auf ihr Depot. Die Krise um die Zukunft Griechenlands und die Turbulenzen in China lassen die Depotwerte langsam schmelzen. Von der großen Freud die Anfang des Jahres aufgrund der stetig steigenden Kurse ist momentan nicht viel geblieben. Seit Jahresbeginn hatte der Dax zeitweise um 25 Prozent zugelegt, zum jetzigen Zeitpunkt hat man aber nur noch ein Plus von rund 9 Prozent. Wer den Absprung in der Hochzei der Dax im April verpasst hat, wird sich nun doch ärgern, wobei man realistisch sehen muss, dass 9 Prozent Kursgewinn auch noch sehr gut sind.

Diese Kursunterschiede kann man auch gut bei den Fonds erkennen. Schaut man sich die Aktienfonds mit den Anlageschwerpunkt Deutschland an, haben sie in den letzten 3 Jahren einen Wertzuwachs von über 60 Prozent verzeichnet. Schaut man sich den Wertzuwachs aber nur innerhalb eines Jahres an, kommt man auf einen Wertzuwachs von rund 14 Prozent und auch der Fondsverlauf in den vergangenen 6 Monaten liegt nur bei 15 Prozent im Plus. Man sieht also wie wichtig es ist Aktienfonds nicht als kurzfristiges Investment zu sehen, mit Geduld macht man deutlich mehr Gewinn.

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Nebenwerte als gutes Investment

Die Standardwerte im Dax sind mit Sicherheit immer ein lohnendes Investment, man sollte aber auch ruhig einen Blick auf die Nebenwerte werfen, denn auch hier lassen sie gute Kursgewinne mitnehmen. Gerade in den letzten Wochen haben die Nebenwerte sogar besser abgeschnitten als die Standardwerte. Der M-Dax steht seit Jahresbeginn mit einem Plus von mehr als 20 Prozent äußerst gut da. Besser sind nur noch die Technologiewerte im Tec-Dax, der sogar ein Plus von rund 27 Prozent erzielen konnte.

Da die Nebenwerte so eine hervorragend Entwicklung nehmen, tauchen sie auch nicht umsonst in den Bestenlisten der Fonds auf. Unter den 5 besten Aktienfonds Deutschlands befinden sich 3 Nebenwertefonds. Dies ist allerdings nicht nur der aktuellen Entwicklung geschuldet, denn diese drei Fonds halten sich schon sehr lange in den Spitzenpositionen der Aktienfonds und haben sich dort etabliert.

Große Erfolge verzeichnen auch defensiv ausgerichtete Fonds. Einige dieser Fonds investieren vorwiegend in deutsche Aktientitel und mischen noch ein paar Dividendentitel aus Drittstaaten dazu. Was sich ein wenig konservativ und damit langweilig anhört, hat durchaus Erfolg. Allerdings gilt hier um so mehr Geduld zu beweisen und die Anlage als langfristigen Teil ins Portfolio aufzunehmen.

Wer sein Portfolio mit einigen Aktienfonds durchmischen möchte, kann bei Onvista.de einige Fondsvergleiche anstellen, klicken Sie einfach hier.

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Bildquelle: © Thorben-Wengert / pixelio.de

Lohnt es sich noch an die Börse zu gehen?

Derzeit Anlageentscheidungen zu treffen ist extrem schwierig. Konservative Sparverträge bringen keine Rendite, da die Zinsen im Keller sind, Immobilien in Städten sind mittlerweile fast unbezahlbar und die Börse ist auf einem Rekordhoch, so dass auch die Aktien entsprechend teuer im Einkauf sind. Sein Geld in der heutigen Zeit ist Geld anlegen harte Arbeit und die Anlage muss gut überlegt sein. Die meiste Rendite verspricht weiterhin die Börse, auch wenn die Kurse schon recht hoch sind. Durch den niedrigen Zins gehen immer mehr Anleger an die Börse und das lässt die Preise weiter steigen.

Dies ist die ganz einfache Rechnung, die viele Anlageberater derzeit aufmachen. Doch stimmt diese Einschätzung wirklich? Steigen die Kurse wirklich noch so sehr, dass sich ein Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt lohnt? Anhand welcher Kennzahlen kann der Anleger denn sehen ob der Aktienkurs angemessen ist und noch nicht überhöht? Mit alle diesen Fragen müssen sich die Anleger derzeit beschäftigen, aber auch die Experten sind sich nicht ganz sicher. Viele sind sich derzeit in der Meinung einig, dass viele Aktienwerte zwar teuer sind, aber noch nicht zu teuer. Doch die Luft nach oben wird langsam knapp und so bilden sich schon Gerüchte über erste Blasen. Besonders die Multimedia Aktien stehen wieder im Fokus, was an die geplatzte Internetblase der 2000er Jahre erinnert. Besonders Facebook und Twitter stehen im Mittelpunkt, aber nicht weil ihre Aktienkurse in schwindelerregende Höhe schießen, sondern eher weil kaum ein Experte nachvollziehen kann welche Werte als Sicherheit im Hintergrund stehen.

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Wie kann ich als Anleger an der Börse Geld machen?

Diese Fragen scheint sich wie von selbst zu beantworten, denn schließlich steigt die Börse von Woche zu Woche. Doch so einfach wie es klingt ist es nicht. Aufgrund der hohen Kurse ist die „Fallhöhe“ für die Aktien sehr hoch. Man muss als Anleger also ständig die Börse und die Unternehmen hinter der Aktie im Blick behalten. Auch die aktuellen Nachrichten sollte man im Auge behalten, denn selbst kleine Nachrichten können große Auswirkungen auf den Aktienkurs eines Unternehmens haben. Man sollte also selbst Analysen anstellen und sich bei den Anlagewerten flexibel halten. Mal steigen Aktien einer Branche, mal die Aktien einer anderen Branche stärker, so sollte man entweder schnell handeln, oder eine ausgewogene Mischung im Depot haben.

Aktuelle Kurse im Dax

Fonds als Alternative zu Einzelwerte

Wem die Anlage in Einzelwerten zu riskant ist, oder wer sich nicht gut genug mit Aktien auskennt, für den ist die Anlage in Fonds eine gute Alternative. Allerdings gibt es mehr als 3000 Fonds allein in Deutschland. Jeder von ihnen ist individuell ausgestaltet und hat eine andere Anlagestrategie. Es empfiehlt sich einige interessante Fonds zu analysieren und zu schauen wie erfolgreich sie in den letzten Jahren gearbeitet haben. Besonders die Fonds, die ihre gesetzte Benchmark geschlagen haben und damit auch ihre Gebühren verdienen, sind richtig gute Fonds. Der besondere Vorteil ist die breite Risikostreuung, die einem Gewinne ermöglicht und das Verlustrisiko minimiert. Fonds haben in der jetzigen Zeit also ein gutes Potenzial für Geldanlagen.

Aktuelle Fondspreise